Khoron: Bestiarium

Avulsoren | Axtschwinger | Dämonen | Drachen | Schwarze Drachen | Grüne Drachen
Blaue Drachen | Rote Drachen | Fresser | Goblins | Incubi | Kinder der Sonne
Der Kraken | Lizren | Rakaane | Sirenen | Ur-Elfen

KHORON ist die Heimat von einer Vielzahl bizarrer und phantastischer Kreaturen. Hier findet ihr einen kurzen Auszug aus Khoron’s reichhaltigem Bestiarium:

Avulsoren

Die Avulsoren sind eine Rasse, die hinter dem Rand der Welt lebt. Man vermutet, dass diese Kreaturen von den Blauen Drachen in der Zeit kurz vor dem Drachenkrieg geschaffen wurden. Avulsoren sind humanoid, und erreichen eine Körpergröße von 1,70-1,80m. Ihre Haut ist erdbraun und haarlos. Sie sind sehr muskulös und kräftig, und werden aufgrund ihrer bulligen Erscheinung meist für etwas behäbig gehalten. Aber dieser Eindruck täuscht, denn Avulsoren gehören zu den agilsten und geschicktesten Wesen Khorons. Sie können hervorragend klettern, schleichen und sind Meister der Tarnung. Wie ihr Körper ist auch ihr Schädel haarlos. Ihre Augen glühen in einem kränklichen grün und ihre Ohren gleichen denen der Elfen. Ihre Gesichter erinnern an verzerrte Hundeschnauzen und ihre Mäuler sind mit nadelspitzen Zähnen bewehrt. Die gefürchtetsten Waffen der Avulsoren sind allerdings ihre etwa 60cm langen Klauen, die hinter unauffälligen Hautlappen am Unterarm verborgen sind und innerhalb eines Augenblicks vorschnellen können. Avulsoren sind intelligent und hinterhältig. Sie unterhalten sich in einer gutturalen Sprache, beherrschen aber auch die Sprachen anderer Rassen. Sie kleiden sich meist in zerrissene Lumpen oder, wenn sie sich in die Zivilisation wagen, weite Gewänder die ihre Gestalt verbergen. In Kriegszeiten verzichten Avulsoren auch manchmal auf ihre Agilität zugunsten einer Rüstung. Seit ihrer Schöpfung haben sich die Avulsoren rasant weiter entwickelt. Sie haben eine eigene Religion entwickelt und beten den Erzdämon Eldrin Quanh-Draco an. Es gibt Gerüchte über eine verborgene Tempelstadt namens Ascara – irgendwo in den unerforschten Regionen Khorons – in der die Avulsoren die Wiederkehr ihrer dunklen Gottheit vorbereiten. Angeblich sollen dort sogar Kleriker dieses furchterregenden Volkes existieren.

 

Axtschwinger

Axtschwinger gehören zu den wohl bizarrsten Wesen Khorons. Ihr humanoider Körper besitzt keinen Kopf. Stattdessen sind Augen, Nüstern und das verzerrte Maul teil des Oberkörpers. Die Beine sind etwas muskulöser als die eines Menschen und die überproportionierten Füße enden in dicken, schwarzen Klauen. Das charakteristischste und namensgebende Merkmal der Axtschwinger sind jedoch ihre Arme. Am Ende der dicken Muskelstränge ragen flache, scharfkantige Knochenplatten aus dem Fleisch, die an das Blatt einer Kriegsaxt erinnern. Beim Angriff erschlaffen die Muskeln der Arme, wodurch diese fast um das Doppelte verlängert werden. Hat ein Axtschwinger seinen Gegner gefällt, packt er ihn mit seiner langen Greifzunge um ihn langsam zu verschlingen.

 

Dämonen

Als die Dämonen einst von Argon geschaffen wurden, waren sie die perfekten Krieger. Sowohl der Nahkampf als auch die Kunst der Magie waren ihnen vertraut. Allerdings wurde ihnen ihre eigene Kampfeslust zum Verhängnis: Um den verheerenden Krieg zwischen Dämonen und Engeln zu beenden, verbannte Argon seine Kinder in eine Dimension, die seither als „Hölle“ bekannt ist. Der verhassten Gegner beraubt und vom verderbten Naturell ihrer neuen Heimat verseucht, veränderten sich die Dämonen. Aus den strahlenden Kriegern von einst wurden bizarre Kreaturen, getrieben von Missgunst, Hinterlist, Bosheit und Wahnsinn. Im Lauf der Evolution entstanden verschiedene Dämonenarten, die sich einer strengen Hierarchie unterordnen. Jede dieser Unterarten hat ihre eigenen Stärken und Schwächen und kennt ihren Platz innerhalb der Dämonengesellschaft. Dämonen haben die Fähigkeit, die Essenz besiegter Feinde in sich aufzunehmen. So ist es durchaus möglich, dass ambitionierte Dämonen durch Verrat und Meuchelmord in dieser Hierarchie aufsteigen und an Macht gewinnen können.

 

Drachen

Drachen sind fast so alt wie die Welt selbst. Sie sind gefährlich, mächtig und Furcht einflößend. Die bekannten Drachenrassen unterscheiden sich durch die Farbe ihrer Schuppen, ihrem Verhalten und teilweise durch ihre Anatomie. Alle Drachen sind äußerst begabt im Umgang mit Magie aber ihre scharfen Pranken, ihr zahnbewehrtes Maul und nicht zuletzt ihre Odemwaffe machen sie zu gefürchteten Gegnern. Drachen haben vier Beine, ein Paar ledrige Flügel, einen langen, spitz zulaufenden Schwanz und einen biegsamen Hals auf dem der gehörnte Kopf thront. Sie haben eine Vorliebe für Reichtümer aller Art und besonders für magische Artefakte. Manche errichten sogar ihre Schlafstätte auf einem Haufen aus Gold und Edelsteinen. Die Intelligenz der Drachen ist der eines Menschen mindestens ebenbürtig, wenn nicht gar überlegen. Sie können nicht auf herkömmliche Weise sprechen, sondern unterhalten sich mittels Telepathie. Ihre Schuppen sind äußerst widerstandsfähig und können den meisten nichtmagischen Waffen mit Leichtigkeit standhalten. Einem Drachen mit Magie beikommen zu wollen ist so gut wie aussichtslos, da die Drachenmagie es mit jeder anderen Magieform scheinbar mühelos aufnehmen kann. Doch wie jede Art von Magie, muss auch die der Drachen vor den dickköpfigen Kleinlingen kapitulieren. Das gleiche gilt für ihren tödlichen Odem, da auch dieser magischen Ursprungs ist. Löst der Odem allerdings eine weitere tödliche Bedrohung aus – wie zum Beispiel einen Felsrutsch – ist dieser natürlich für jedes Wesen gefährlich. Da Drachen mehrere tausend Jahre alt werden, sind sie oft Träger von längst vergessenem Wissen und Geheimnissen. Viele Drachen sollen die Möglichkeit zum Gestaltwandel haben – doch welche Gestalt Sie annehmen können, ist nicht bekannt.

Schwarze Drachen

Schwarze Drachen sind nach den Weißen die kleinste Drachenart und werden 35-40m lang. Sie sind eigensinnig und einzelgängerisch, was sie bei ihren Geschwistern äußerst unbeliebt macht. Aufgrund ihrer ausgeprägten, sadistischen Ader werden sie von anderen Drachen gerne als Verbündete im Kampf gesehen. Die Schuppen dieser Tiere sind schwarz schillernd und wirken wie polierter Onyx. Schwarze Drachen leben mit Vorliebe in ausgedehnten Sumpfgebieten und verteidigen ihr Revier mit brutaler Gewalt. Besondere Freude bereitet es ihnen, Andere mit ihrem Säure-Odem zu töten. Sie weiden sich geradezu an der Qual ihrer Opfer.

Grüne Drachen

Grüne Drachen werden bis zu 60m lang und haben leicht marmorierte Schuppen. Sie sind durch und durch bösartig, egoistisch und intrigant. Stets versuchen sie Andere zu umschmeicheln um sie zu manipulieren. Wenn sich eine Gelegenheit bietet, oder sich der Andere als schwächer erweist, greifen grüne Drachen allerdings ohne Hemmungen an. Im Kampf setzen sie sowohl ihre kräftigen Kiefer als auch ihren giftigen Atem ein. Grüne Drachen leben hauptsächlich in tiefen Wäldern oder dichtem Dschungel. Was Grüne Drachen einzigartig macht, ist ihre Fähigkeit in die Zukunft sehen zu können. Besonders Ambitionierte wagen es einem Grünen gegenüber zu treten um ihn um Informationen über die eigene Zukunft zu bitten. Die Drachen lassen sich diese Gefälligkeit stets teuer bezahlen.

Blaue Drachen

Als eine der größeren Drachenrassen werden die Blauen etwa 80-100m lang. Die Farbe ihrer Schuppen reicht von tiefem Azurblau bis hellem Blaugrün. Das Element der blauen Drachen ist das Wasser. Sie können mehrere Stunden lang tauchen, ohne Luft holen zu müssen und gleiten auf ihren gewaltigen Schwingen durch die Tiefen von Seen und Ozeanen. Ihr Hort verbirgt sich meist in Höhlen, die sich tief unter der Wasseroberfläche gebildet haben. Blaue Drachen sind habgierig und schließen mit ihren Geschwistern oft Allianzen um ihre Ziele zu erreichen. Des Weiteren sind sie bekannt dafür, sich selbst Dienerrassen zu erschaffen. So sind die Blauen für so manche Bestien verantwortlich, die Khoron heimsuchen. Blaue Drachen verlassen sich meist auf Untertanen und setzen ihren Blitzodem, oder gar ihre Körperkraft eher selten ein.

Rote Drachen

Roter DracheEs gibt nur wenige Schrecken auf Khoron, die der Zerstörungskraft eines roten Drachen gleichkommen. Diese Furcht einflößenden Giganten werden 100-120m lang und tragen ein blutrotes, marmoriertes Schuppenkleid. Rote Drachen sind aggressiv, paranoid und haben einen Hang zum Größenwahn. Aufgrund ihrer enormen Körpergröße halten sie sich für die Herrscher über die anderen Drachenrassen – Eine Überzeugung, die sie notfalls auch mit Gewalt durchzusetzen versuchen. Die roten Drachen sind schon seit Generationen mit ihren blauen Brüdern verbündet. Dieses Bündnis wird von den anderen Drachen misstrauisch beobachtet. Rote Drachen verwenden eher selten Magie, sondern setzen hauptsächlich ihren gefürchteten Feuerodem ein, mit dem sie in der Lage sind, ganze Städte in Schutt und Asche zu legen. Sie bauen ihren Hort meist in gewaltigen Höhlen im Gebirge oder in tiefen Felsspalten.

 

Fresser

Fresser sind bösartige Raubtiere, die ausschließlich im Rudel jagen. Sie stammen ursprünglich aus dem Schattenwald, haben sich aber mittlerweile auch im anderen Teilen Khorons angesiedelt. Mit ihren sechs Gliedmaßen sind sie sehr flink und können ausgezeichnet klettern. Ihr etwa 40cm langer Körper ist von einem dichten, borstigen Fell überzogen, dass durch seine Färbung leicht mit abgestorbenem Gras verwechselt werden kann. Die Farbe ihres Fells reicht von verschiedenen Grau- und Brauntönen bis zu hellem Beige oder Weiß. Ihre Jagdtaktik ist äußerst hinterhältig. Dicht an einander gedrängt verharrt das Rudel, bis ein ahnungsloses Opfer darüber hinweg läuft. Innerhalb von Sekunden fallen die Fresser über ihr Opfer her und nagen es mit ihren drei Zahnreihen bis auf die Knochen ab. Dabei gehen sie unglaublich vorausschauend und strategisch vor. Hochrangige Psioniker behaupten, dass es innerhalb eines Fresser-Rudels ein Leittier gibt, das seine Artgenossen telepathisch koordiniert. Ob das tatsächlich der Fall ist, konnte bisher nicht einwandfrei bewiesen werden. Ebenfalls unbekannt ist, ob es sich bei den Fressern um magisch erschaffene Kreaturen oder Bewohner einer anderen Existenzebene handelt. Legenden besagen, dass Fresser vom Bösen angezogen werden. Daher wird das Auftauchen eines Fresser-Rudels oft als schlechtes Omen gedeutet.

 

Goblins

Goblins werden aufgrund ihrer grünen Haut oft für Verwandte der Orks gehalten. Doch obwohl Orks und Goblins sehr oft in Gemeinschaften leben, ist diese Annahme völlig falsch. Vielmehr sind sie mit den Kleinlingen verwandt – Was diese natürlich heftig bestreiten. Goblins werden etwa 1,20m groß, haben grüne Haut und spitze Ohren. Sie sind sehr agil und geschickt und sind ausgezeichnete Sprinter. Sie sind auf ganz Khoron verbreitet und sind meist in Höhlen, Wäldern und Sümpfen anzutreffen. Goblins haben eine gehässige, boshafte Natur und legen sehr oft eine tückische Hinterlist an den Tag. Aufgrund ihrer sprichwörtlichen Feigheit sind Goblins meist in kleinen Gruppen unterwegs und greifen am liebsten aus dem Hinterhalt an. Sobald sich das Schlachtenglück gegen sie wendet, ergreifen sie panisch die Flucht um sich (möglichst weit vom Gegner entfernt) neu zu gruppieren.

 

Incubi

Incubi entstammen wie ihre weiblichen Gegenstücke, die Succubi, der unheiligen Verbindung zwischen Menschen und Dämonen – Sind also streng genommen männliche Halbdämonen. Sie haben einen menschlichen Körper und scheinen eine weite, schwarze Kapuze zu tragen, die ihr Gesicht bedeckt. In Wahrheit ist diese Kapuze eine weite Hautfalte, die ihr grässliches Gesicht verbirgt. Im Laufe der Evolution haben diese Kreaturen eine einzigartige Fähigkeit entwickelt: Sie können durch die Kraft ihrer Gedanken zwischen den Dimensionen hin und her wechseln. Allerdings können sie keine Gegenstände oder Personen mitnehmen. Legenden besagen, dass sich Incubi von der Lebensenergie schlafender Frauen ernähren, in dem sie sich nachts mit ihnen paaren. Diese wachen während des Aktes nicht auf und können sich höchstens in Form eines Traumes an den nächtlichen Besuch erinnern. Häufig werden sündhafte Träume durch den Besuch eines Incubus erklärt.

 

Kinder der Sonne

Kinder der Sonne sind freundliche aber scheue Kreaturen, deren Körper aus reinem Licht zu bestehen scheint. Sie werden maximal dreißig Zentimeter groß, haben ein humanoides Aussehen und ein Paar Libellenflügel, weshalb ihnen oft eine Verwandtschaft zu den Feen zugeschrieben wird. Kinder der Sonne sind hauptsächlich in der Wüste anzutreffen und fliegen meist einen Meter über dem Boden. Kinder der Sonne errichten Städte aus Glas, die so konstruiert sind, dass sie das Sonnenlicht hundertfach verstärken. Ein Mensch, der ohne entsprechenden Schutz eine Sonnenkinder-Stadt betrachtet, erblindet innerhalb von Sekunden. Die bemerkenswerteste Eigenschaft der Kinder der Sonne ist ihr Lebenszyklus. Sie leben nur einen Tag lang. Sobald die Sonne hinter dem Horizont verschwunden ist, löst sich ihr Körper auf und ein einzelnes leuchtendes Samenkorn fällt zur Erde. Am nächsten Morgen schlüpft daraus ein neues Sonnenkind, das sich ab dem ersten Moment an alle Erfahrungen seiner Vorfahren erinnern kann – Eine Eigenschaft die auf Khoron einzigartig ist.

 

Der Kraken

Der Kraken ist sicherlich das schrecklichste Wesen der Meere. Manche behaupten sogar, das schrecklichste Wesen Khorons. Von den Seefahrern wird er gefürchtet, von den N’jemara wird er als Gott verehrt. Wenige haben dieses riesige Ungetüm bisher erblickt und noch Weniger haben überlebt um davon berichten zu können. Dieser Koloss ruht auf dem Meeresgrund und wiegt seine gewaltigen Tentakel in den Meeresströmungen – Suchend. Tastend. Sein einzelnes Auge soll größer sein als die schwimmenden Festungen der N’jemara. Manchmal soll dieses Monster auch seine Ruhestätte verlassen und an die Oberfläche kommen. Dort wird er häufig mit einer Insel verwechselt, die mit Algen und Korallen überwuchert aus dem Wasser ragt. Bis er schließlich wieder abtaucht und in seinem Sog alles in die Tiefe zieht, das unvorsichtig genug war, sich ihm zu nähern. Wehe denen die den Weg des Kraken kreuzen. Ein nasses Grab ist ihnen gewiss.

 

Lizren

Über das barbarische Volk der Lizren ist nur wenig bekannt. Die ersten Berichte dieser aufrecht gehenden Echsen stammen aus der Zeit nach der “Kalten Nacht”. Man vermutet daher, dass Sie eine Schöpfung der Druiden sind, die nach deren Fall auf Khoron losgelassen wurde.

Lizren sind humanoid, besitzen einen krokodilartigen Schwanz und einen langgezogenen Echsenkopf. Ihre Haut ist mit Schuppen in verschiedenen Grün-, Blau-, Rot- oder Braun-Tönen überzogen. Wegen ihrer wilden, übellaunigen Natur haben Lizren den Ruf aggressiv und feindselig zu sein. Im Allgemeinen sind sie sehr argwöhnisch gegenüber anderen Völkern und versuchen diese zu meiden. Aus unbekannten Gründen scheinen sie jedoch das Seefahrervolk der N’jemara zu hassen. Lizren sind oft Einzelgänger und durchstreifen die weitläufigen Sümpfe der Teufelshaupt-Region – einem nebligen Hochplateau im Nordwesten. die sie als ihr Territorium betrachten. Ihre Hauptstadt Silarriss besteht aus einer Ansammlung großer Gebäude, die auf Stelzen erbaut und durch Brücken miteinander verbunden sind. Obwohl die Lizren im letzten Drachenkrieg an der Seite der anderen Völker gekämpft haben, gibt es Gerüchte, dass sie mit den Schwarzen Drachen im Bunde sind…

 

Rakaane

Rakaane sind Mischwesen – Halb Insekt, halb Reptil. Ihr schlangenähnlicher Körper ist segmentiert und sie besitzen eine Vielzahl kleiner Beine – ähnlich wie ein Skorpion. Mit diesen Beinen und dem flexiblen Körper sind sie überraschend agil. Sie können blitzschnell klettern, laufen und bis zu 3m weit springen. Ihr Kopf erinnert ein wenig an den eines Drachen ist aber etwas langgezogener. Am gefährlichsten ist der etwa 10cm lange Stachel am Schwanzende. Wird ein Opfer gestochen, bricht der Stachel ab und bleibt in der Wunde zurück. In dem hohlen Stachel befinden sich dutzende Rakaan-Larven, die sich in dem Opfer einnisten während sie heranwachsen. Da der Stachel gleichzeitig ein schmerzbetäubendes Gift enthält, merken viele Opfer den Stich erst, wenn es bereits zu spät ist.

 

Sirenen

Sirenen sind hinterhältige, intelligente Raubtiere, die entfernt mit den Harpyien verwandt sind. Sie sind Wasserbewohner und leben meist in Küstennähe oder in Sümpfen. Oberflächlich gleichen Sie einem Menschen oder Elfen – meist einer schönen Frau – und locken ihre Opfer durch einen betörenden, hypnotisierenden Gesang an. Ist die Beute nah genug, wird sie von der Sirene umklammert und unter Wasser gezogen. Der Torso der Sirene teilt sich zu einem riesigen, vertikalen Maul mit scharfen Zähnen, mit dem Sie ihre Opfer verspeisen und im Kampf fatale Bisswunden zufügen kann.

 

Ur-Elfen

Das Volk der Ur-Elfen wurde erst vor wenigen Jahrzehnten, während des letzten Drachenkrieges entdeckt. Ursprünglich waren sie ein Teil des Elfenvolks, bevor sie sich von ihrer Göttin Jelepah abwandten und deshalb verstoßen wurden. Sie haben grau-schwarze Haut und sind etwas kleiner als gewöhnliche Elfen. Im Gegensatz zu Ihren Verwandten sind Ur-Elfen immer noch unsterblich. Vulkantal, die Heimat der Ur-Elfen, ist ein versteckter Talkessel, der vom offenen Meer umgeben und durch einen aktiven Vulkan in ewige Finsternis gehüllt ist. Das Volk wird vom “Hüter der Weisheit” regiert, dem ältesten Mitglied des Ältestenrats. Ur-Elfen sehen sich selbst als Hüter des Wissens – Wissen, das nur jenen offenbart wird, die sich als würdig erweisen. Es gibt viele Gerüchte über dieses geheimnisvolle Volk. Viele glauben, dass sie sich Chimären züchten, die ihnen als Reittiere, Beschützer und Gefährten dienen.

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